Tiere in der Therapie sind vorurteilsfrei gegenüber den Menschen, sie schaffen es verschlossene Herzen zu öffnen und helfen den Kontakt zu erleichtern.

Die Anwesenheit von Hunden in der Therapie wird als Bereicherung des Arbeitsmilieus, vor allem aber auch als unterstützende Kraft zur Verbesserung der Arbeitsqualität erlebt. Behandlungen werden effektiver.

Die wissenschaftliche Forschung zu Tieren in der Therapie ist noch recht jung. Jeder, der einmal einen Hund oder eine Katze besaß, weiß jedoch um die beruhigende Wirkung dieses „besten Freundes“.

Erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts ging man daran, Tiere systematisch in Therapien einzubeziehen.

Die physiologischen Aspekte dieses Therapieansatzes lassen sich messen.

So hat das Streicheln eines Hundes einen blutdrucksenkenden Effekt und bewirkt die Ausschüttung von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen.

Die Ausschüttung des Bindungshormons Serotonin, die Menschen beim Streicheln eines Tieres erleben ist von besonderer Bedeutung.

Ganz allgemein nutzen tiergestützte Interventionen die Beziehung zwischen Mensch und Tier, um die psychische Gesundheit zu stärken und die soziale, emotionale und sogar kognitive Entwicklung zu fördern.

Tiere sind einzigartige und überaus wertvolle Unterstützer, wenn es darum geht, Menschen mit einer Vielzahl an sozialen und psychischen Beeinträchtigungen den Weg zu neuer Lebensfreude und gesellschaftlicher Teilhabe zu öffnen.

( Quelle, aus Praxis Ergotherapie 5/2014 Fachzeitschrift für Ergotherapie, Artikel :Tiere als Co-Therapeuten)